Ich bin Caro, studiere in Halle Medien- und Kommunikationswissenschaften in Kombination mit Psychologie und arbeite als studentische Hilfskraft beim Stadtmarketing. Wenn ich gerade nicht Texte exzerpiere oder selbst schreibe, mir die neueste PowerPoint über „Fernsehen“ anschaue oder Cocktails teste, blogge ich über Rezepte und Nachhaltigkeit oder bin bei einem Fotoshooting.

Ich bin vor drei Jahren, direkt nach meinem Abi, nach Halle gezogen, um Chemie zu studieren. Vier Semester später habe ich dann meinen Studiengang gewechselt und kann sagen, dass das eine der besten Entscheidungen in meinem Leben war. Und nein, es ist nicht schlimm, wenn du merkst, dass dein eigentlicher Traumstudiengang nichts für dich ist oder du dir nicht sicher bist, was du studieren sollst. Ich habe daraus gelernt, dass man sich, auch was die Studiengangs- und Berufswahl angeht, manchmal zu viele Gedanken macht und sich zu viel beeinflussen lässt und dass man dabei viel zu wenig auf sein eigenes Bauchgefühl hört. Ursprünglich komme ich aus dem schönen Sauerland in NRW. Als Wald- und Wiesenkind war ich ziemlich froh darüber, dass es in Halle so grün ist und dass man hier genau die richtige Mischung aus Natur und Stadt hat. Außerdem wird nicht umsonst gesagt, dass Halle ein Dorf ist ;). 

 

Caro Marlene Jaschinsky
Caro Marlene Jaschinsky

Hier gibt’s das beste Eis in Halle:

Definitiv im Vanilla

Warum Halle?

Weil Halle einer der besten Studienstandorte in Deutschland ist. Die Uni ist super und ich hätte mir keine bessere wünschen können. Die Stadt ist nicht zu groß (super, wenn man vom Dorf kommt und einen der ganze Trubel in so richtig großen Städten einfach nur überfordert), hat aber superviele schöne Cafés und Bars. Halle bietet nicht nur „Stadt“, sondern auch viel Grün. Parks, die Peißnitz, der Botanische Garten, viele Seen und die Dölauer Heide sorgen für genug Ausgleich zum städtischen Alltag.

Wenn ich mal nicht da bin, vermisse ich …

Wenn ich mal in der Heimat oder in einer anderen Stadt bin, vermisse ich es, nicht alles zu Fuß oder mit dem Rad erreichen zu können. Es ist schon ziemlich entspannt, wenn man sagen kann: „Ach, lass doch noch mal kurz da- oder dorthin“ – und „mal kurz“ heißt dann meistens, dass man in 10–15 Minuten zu Fuß auch wirklich dort ist. Und wenn man nach einer langen Clubnacht nicht auf eine Bahn warten muss oder wer weiß wie lange laufen muss, ist das schon ganz nice. Das gibt einem ein Gefühl von Unabhängigkeit, das ich so vorher gar nicht kannte. Außerdem fühlt sich Halle immer irgendwie ein bisschen wie Nach- Hause-Kommen an.

Caro Marlene Jaschinsky