Mittag in der Mensa Franckesche Stiftungen

Gleich am Franckeplatz, gute 5-10 Minuten Fußweg vom Marktplatz aus befinden sich die Franckeschen Stiftungen und die dazugehörige Mensa. Die Franckeschen Stiftungen beherbergen eine Vielzahl kultureller, wissenschaftlicher, pädagogischer und sozialer Einrichtungen sowie einen Campus der Uni Halle. Deshalb auch die Mensa, denn die ganzen hungrigen StudentInnen und natürlich auch die Angestellten der Uni, müssen ja irgendwie zu Mittag gut versorgt werden.

Da die Franke Mensa, die Mensa ist, in der ich bisher noch nie war, wusste ich erst nicht so genau wo ich hinmusste (hab zwar nach der Adresse geschaut und die Hausnummern herausgefunden, doch das kann auf diesem Campus doch manchmal etwas tricky sein).

Also gingen wir – Marlene und ich – erstmal durch das Haupteingangstor, dass aus Sandstein gemauert ist. Und ganz überraschend, war die Mensa auch schon gleich auf der linken Seite zu sehen. Da ist mir erstmal aufgefallen, wie oft ich schon daran vorbeigelaufen bin, ohne dabei zu merken, dass es sich bei diesem Haus um die Mensa handelt. Na ja, passiert :D

Franckesche Stiftungen Carolin Scheidt
Grießbrei Carolin Scheidt

Wir gingen die Treppe zur Eingangstür hoch und öffneten diese, dann blieben wir kurz stehen, weil es so dunkel in der Mensa war. Aber die Ausgaben waren geöffnet, also gingen wir rein. Anstellen mussten wir uns überraschenderweise nicht, da kaum Leute dort waren, um Mittag zu essen. Die Franke Mensa ist auf jeden Fall die schönste Mensa, in der ich bisher war. Sehr hohe weiße Wände, große einladende Tische und eine große Treppe, die auf eine zweite Etage mit weiteren Tischen führt. Zwar ist diese Mensa wesentlich kleiner, als z.B. die Harz Mensa, doch ist sie vielleicht auch ein bisschen schöner. Wir gingen voller Vorfreude an die Ausgabe, denn heute gab es Grießbrei. Mit heißen Kirschen. Und Zimt-Zucker. Ein richtiges Kindheitsgericht! Und die ganze Mensa duftete danach. Wir gingen zur Kasse und bezahlten (lediglich 2 Euro für die riesige Portion #schnäppchen) und mussten dann leider wieder die schöne Location verlassen, da man zurzeit nicht dort essen darf. * Also gingen wir mit unserem Grießbrei in der Hand wieder zurück Richtung Marktplatz und machten es uns eben im Büro zusammen mit unseren Kolleginnen gemütlich. Und selbstverständlich ernteten wir so einige neidische Blicke für unsere leckere Portion warmen Glücks. 

Ich hätte nie gedacht, dass es doch noch zu einem Punkt in meinem Leben kommt, an dem ich absolut begeistert von Mensa-Essen sein werde. Aber sag niemals nie: Freitag war es dann so weit! Wer es schafft mich so in meine Kindheit zurückzuversetzen, hat mich einfach! Demnächst trifft man mich also wieder öfter in der Mensa!

Abschließend halte ich also fest: Francke Mensa = #mittagsgoals! 

 

*Corona Hygiene Auflagen, müssen ja irgendwie eingehalten werden

Franckesche Stiftungen Carolin Scheidt